Montag, 15. März 2010, 13:21 Uhr
Fährt Schumi in Wirklichkeit Toyota?
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Es war die„BILD“-Zeitung, die jetzt enthüllte, dass unser guter Schumi bei seinem Comeback in der Formel 1 möglicherweise gar nicht in einem Mercedes, sondern vielmehr in einem Toyota an den Start gegangen ist:„Klemmte sein Gasfuß?“ fragt die Volkszeitung wieder einmal treffsicher und nährt damit Vermutungen, dass die in Schumis neuem PS-Boliden verbaute Technik in Wirklichkeit von den Japsen stammen könnte. Kein Wunder, dass da nur Platz 6 drin war, wobei die berechtigte Hoffnung besteht, dass Schumi im Lauf der Saison noch schneller werden wird (schließlich sind die Germanen hinter ihm her und skandieren lautstark „Zahl’ Deine Steuern bei uns, Du Sau!“). Eine Feststellung darf schon jetzt getroffen werden: In Anbetracht des eher enttäuschenden Abschneidens unseres Formel 1-Heroen – wer interessiert sich da noch ernsthaft für die Westerwelle oder den Papst?
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Sonntag, 14. März 2010, 19:53 Uhr
Thunder and lighting
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Ja, da soll doch der Blitz neischloagen: Jetzt versucht man auch noch den Papst zu beschädigen, als dass er es gewußt haben soll, dass 3.000 Mißbrauchsfälle zu vermelden waren. Wo es doch eine ganz klare Regelung gibt, dass die Kirche in nachgewiesenen Mißbrauchsfällen dem mutmaßlichen Täter den Austritt und den Verzicht auf das innengehabte Amt nahelegt und "gegebenenfalls" die staatlichen Behörden (Staatsanwaltschaft) informiert. "Wer absichtlich oder wissentlich ganz oder zum Teil vereitelt, daß ein anderer dem Strafgesetz gemäß wegen einer rechtswidrigen Tat bestraft wird, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft". So lautet § 258 Abs. 1 StGB. Eigentlich ein Skandal, dass die kath. Kirche eine klare Regelung zur aktiven Strafvereitelung erlassen hat. Aber es geht ja noch weiter. § 258 Abs. 5: "Wegen Strafvereitelung wird nicht bestraft, wer durch die Tat zugleich ganz oder zum Teil vereiteln will, daß er selbst bestraft wird." Das passt gut für die, die unter einer Decke steck(t)en. Und zu guter letzt Abs. 6: "Wer die Tat zugunsten eines Angehörigen begeht, ist straffrei." So ein Glück. Denn sind wir nicht alle Brüder und Schwestern auf dieser Welt?
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Samstag, 13. März 2010, 09:18 Uhr
Vetternwirtschaft?
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Fast hätten wir ihn schon vergessen. Unseren Außenminister, der vielleicht nur noch im Amt ist, damit die Koalition und zuvor die NRW-Wahl nicht den Bach herunter geht. Karl du Thil (1777-1859, Außenminister im Großherzogtum Hessen-Darmstadt 1821-1829, dann Ministerpräsident, Stresemann, von Brentano, Schmidt, Genschman, Joschka, Steinmeier - das waren respektable und repräsentative Größen im Außenressort der Republik. Da muss der kleine Guido noch ein bisschen wachsen. Ein Gutteil seiner Arrbeitskraft geht indes für Reparatur und Schadensbegrenzung drauf. Die tägliche Lage im M-Büro kann man sich lebhaft vorstellen. Die täglichen Anrufe des Kanzleramtes auch. "Vetternwirtschaft? Ein unbotmäßiger, populistischer Vowurf der Opposition", quittiert der Minister des Äußersten die Vorhaltungen der Journaille. "Das habe ich doch nicht nötig. Kai ist doch nicht mein Cousin, sondern mein Bruder", repliziert der studierte Jurist Guido W. "Immer genau den Wortlaut beachten."
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Montag, 08. März 2010, 07:29 Uhr
Tote Hose im Forum
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Flaute bei den Herrenwanderern. Auch eine Art kommunikativer (spätrömischer?) Dekadenz. Anderswo ist es stürmischer , etwa bei Kreuzfahrten auf dem Mittelmeer mit 8m hohen Wellen und einem dadurch besonderen Kennen lernen einer, in dieser Form nicht gebuchten und überraschend stärkeren Natur. Auch über den Minister des Äußersten Guido W. gäbe es weiter zu berichten. Aber da schauen sich die Wanderer lieber auf "youtube" den Starkbieranstich auf dem Nockherberg mit dem unerreichten Singspiel "BSDS - Bayern sucht den Spitzenpolitiker" und der Rede von Bruder Barnabas (Folgen 1-9, unzensiert)an. Einfach Nockherberg 2010 eingeben und Spass haben (und vielleicht dennoch FDP wählen). Euer O’Hara.
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Donnerstag, 04. März 2010, 08:02 Uhr
�Zahl’ Deine Steuern bei uns, Du Sau!“
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Mittwoch, 03. März 2010, 08:20 Uhr
Erdachse verschoben, Tage werden kürzer
Das Erdbeben in Chile – es war das fünftstärkste, das je gemessen wurde – hat die Erdachse verschoben: um acht Zentimeter. Außerdem hat das Beben der Erde einen Drall verpasst – sie dreht sich jetzt etwas schneller. Die Dauer eines Tages hat sich um 1,26 Millionstel Sekunden verkürzt.
Ursache für die Beschleunigung der Erddrehung ist der Eistänzerin-Effekt: Wenn eine Eistänzerin bei einer Pirouette ihre ausgestreckten Arme anzieht, dreht sie sich schneller – die höhere Drehgeschwindigkeit ihrer Arme überträgt sich auf ihren Körper. Gleiches passierte am Samstag mit der Erde: Das Chile-Beben hat massenhaft Gestein ins Erdinnere verschoben, sogleich beschleunigte sich die Rotation des Planeten. Irgendwie ein Wunder, wo doch die Eisdecke auf der Erde rapide schmilzt!
Womöglich zeigt das Beben vom Samstag noch spürbare Spätfolgen – in Chile könnten Vulkane erwachen. Denn was den meisten Experten lange abwegig erschien, haben deutsche Forscher unlängst bewiesen: Erdbeben können Vulkane explodieren lassen. Wo soll das bloß noch hinführen?
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Montag, 01. März 2010, 19:01 Uhr
Hunde wollt ihr ewig leben?
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Tragische Folgen spätrömischer Dekadenz. Auf einer Modenschau für unsere vierbeinigen Liebsten in Madrid ist ein "Catwalker" (sic!) von seinem animalischen Kleidungsstück erdrosselt worden. "Es ist schon tragisch. Ich vermisse Lassie sehr", bedauerte Gefährte und Rudelführer Rin Tin Tin XVIII. (s. Bild) den Verlust. "Ich respektiere das gut gemeinte Engagement der Tierschützerorgansationen und anderer Kritiker, aber das geht nun völlig an unseren legitimen merkantilen Interessen als Mitgeschöpfe vorbei. Wir wollen mehr als nur Schoßhund sein. Es geht um Teilhabe an dem neuen, nunmehr auch uns und unseren Herrchen offenstehenden, sich tierisch entwickelnden Markt. Da muss man auch mal ein Opfer bringen. Wir orientieren uns da ganz an den Prinzipien unseres Vorbildes Dubai "To Buy" Daum". Wuff!
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Samstag, 27. Februar 2010, 06:38 Uhr
Rückrufaktion läuft
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Kopfdichtung defekt, Schraube locker, nicht zu bremsen. Drei gute Gründe für das Expertenmagazin Titanic, eine längst überfällige Rückrufaktion zu starten. Den Herrenwanderern soll dies nicht vorenthalten werden.
Völlig verzweifelt dagegen der (kl.) König, dessen Markentreue (> Opel) durch den erneuten unerklärlichen Defekt des Dieselpartikelfilters (Die Wanderer erinnern sich: 2.100,- Euro mit 90% Kulanz Opel) wiederum erschüttert ist. Eine der wenigen noch am Markt verbliebenen Werkstätten ("Der billige Jakob") kümmert sich um das Fahrzeug. Der Wechsel zu Audi wird erneut erwogen. Nur der Seelenschmerz des Opel-Rentners Ernst W. hindert eine Entscheidung. Ansonsten von Opel: Nur Schweigen. Na ja, die Wand’rer sind’s gewohnt.
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Donnerstag, 25. Februar 2010, 12:44 Uhr
Dubais Glanz zeigt Risse ...
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Ein Riss in der Verglasung des Haifischbeckens hat im größten Aquarium der Welt in Dubai für Aufregung gesorgt. Alle Geschäfte in dem umliegenden Einkaufszentrum in Dubai mussten evakuiert werden. In Florida hatte zuvor ein Orca-Wal seine Dompteurin getötet.
Augenzeugen berichteten, Sicherheitskräfte in Schwimmwesten hätten sich in den abgesperrten Bereich um das Aquarium begeben.
Das Aquarium in der Dubai Mall ist eine der Hauptattraktionen des Wüsten-Emirats. In ihm gibt es unzählige Fischarten, unter anderem auch Haie. Die Dubai Mall wiederum ist mit 1200 Geschäften das größte Einkaufszentrum im Nahen Osten.
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Mittwoch, 24. Februar 2010, 06:18 Uhr
Urbi et Orbi
Sagenhaft. Was uns so die Fastenzeit beschert, das ist schon einen Asbach... Der noch vor kurzem aufgerufene Titel im Forum ("Sünde") wird überraschend mit Leben gefüllt. Margot K. - nicht allein im Auto (ein Phantom im Phaeton?) - aber mit 1,54 Promille über Rot. Bundestagsvizepräsident und Ossi-Bär Thierse steht ihr schon bei: "Mir sinn all nur Mennsche."
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Die Zölibatisten-Truppe im Abwehrkampf. Eine im Grunde unerträgliche Situation, wie der Kampf um den Erhalt einer klerikalen Institution geführt wird. Zum Nachteil derer, deren Seelenleben zerstört ist und zur Wahrung von Macht und Pfründen. Und zum Schutz von Straftätern, die unter dem Mantel der Kirche weiter leben (und "lieben"?). Pfui!
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