Donnerstag, 27. April 2006, 07:33 Uhr
Big Bushido Merchandising Inc.
Es steht ja täglich in den Zeitungen: Deutschlands Ärzten geht es schlecht, die Zukunft hängt voll dunkler Wolken. Da ist es ratsam, jetzt schon die Wünschelrute nach alternativen Erwerbsquellen auszustrecken ... und wer wäre dafür besser geeignet als Big Bushido. In einer Kooperation mit der Firma Uroflow hat unser gewiefter Wanderer jetzt die„Big Bushido Merchandising Inc.“ gegründet und gleich das erste Erfolgsprodukt auf den Markt gebracht: Es handelt sich um ein Gimmick der Extraklasse, das – die WM in Reichweite – voll im Trend liegt und die Treffsicherheit der deutschen Männer mit hohem Unterhaltungswert trainiert. Vorbei die Zeiten, als die Drückeberger hierzulande Legion und Sprüche wie„Verpiss' Dich“ an der Tagesordnung waren! Angebracht in öffentlichen Pissoirs macht„Bushidos Strullerrasen“ aus Urinalen herrliche Spielwiesen. Schon jetzt steht fest: Alle Stehpinkler der Nation lieben es, den roten Ball (Kosename: Pipi-Pille) nach Herzenslust tanzen zu lassen ... die langen Schlangen vor den Männertoiletten der Autobahnraststätten sind dafür ein schlagender Beweis. Schon jetzt ist ein Modell mit elektronischer Spielstandsanzeige in Planung. Und einen Werbespruch gibt's auch schon: Wenn der Strahl die Pille trifft, niemand mehr daneben schifft! Keine Frage: Dieses Geschäftsmodell hat Zukunft.
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Dienstag, 25. April 2006, 09:25 Uhr
General sollte über 3 Millionen Euro zahlen
Unglaubliche Dinge geschehen in und um Darmstadt! Als der General neulich seine Post bearrrrbeitete, da fuhr ihm plötzlich der Schreck in die Glieder: 3.221.462,77 € hatte ihm eine Klinik in Rechnung gestellt ... und das erschien selbst unserem gut-verdienenden Anwalt etwas zu hoch. Flugs griff er zum Hörer und klärte den Fall freundlich, aber unmissverständlich auf. Doch obwohl der Rechnungssteller seinen Irrtum schnell einsah und in aller Form um Entschuldigung bat, war der General anschließend urlaubsreif. Ein vierzehntägiger Urlaub auf Phuket, wo er samt Familie bei 30 Grad am Strand relaxte, brachte unserem gestressten Freund die dringend erforderliche Erholung, so dass er jetzt wieder gestärkt (und mit gebräuntem Teint) für Baurecht und Ordnung eintreten kann.
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Sonntag, 23. April 2006, 22:01 Uhr
48 Jahre Joe
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Freundschaftskreise leben bekanntlich von ihren Extremen. Im Fall der Herrenwanderer ist das nicht anders – und wer könnte dafür einen eindrucksvolleren Beweis liefern als das vielleicht impulsivste Mit-Glied unserer Truppe: Joe Weider Wippich. Er ist wahrlich ein Mann der Extreme, kann himmelhoch jauchzen und zu Tode betrübt sein und ... wir lieben ihn dafür. Nicht zuletzt, weil wir immer wieder auch den Kopf über ihn schütteln können. Weil er so unvermittelt aus sich herausgehen kann und dabei die Aufmerksamkeit nicht selten lautstark auf sich zieht. Weil er im Grunde seines großen Herzens ein kleiner Philosoph ist, ein (nicht nur nachmittags) schlummernder Zen-Eleve, der dem Sinn des Lebens ständig auf den Spuren bleibt. Und weil er seine Ansichten stets so eloquent vertritt, dass Gegenreden nur unter Auferbietung sämtlicher mentaler Reserven möglich sind.
Joe ist wahrlich ein Original – und obendrein ein dermaßen grandioser Bergführer, dass es dem einen oder anderen auf den höchsten Höhen anno 1997 getrost schwindlig werden durfte. Jeder, selbst der Thumbmaster, wusste: Mit Joe an der Spitze konnte nichts schiefgehen. Lange vorbei sind die Zeiten als unser mittlerweile leicht knie-lädierter Wanderer mit Sprüchen wie„Ich krieg' noch 50 Pfennig von Dir" für sanfte Irritationen sorgte, überwunden auch seine Sensibilität gegen spritzende Milchdöschen: Seit sich Joe mit fernöstlichen Kulturen und insbesondere mit der japanischen Sprache auseinandersetzt, scheint er das Leben mit ganz anderen Augen zu sehen.
So wird er heute auch sein fortschreitendes Alter bestimmt in den richtigen Kontext stellen. Und die Glückwünsche, die ihn aus aller Herren Münder erreichen, ebenfalls. Lasst uns also sprachgewandt gratulieren: O-tanjôbi omedeto gozaimasu, Wippich-San!
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Dienstag, 18. April 2006, 22:01 Uhr
35.000.049 Jahre Schlock
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Und wieder einmal hat das Monster zugeschlagen. Überall liegen Leichen herum, als einziges Indiz bleiben Bananenschalen zurück. Verursacht wurde das Chaos von einer affenähnlichen Kreatur mit Riesenkräften, laut Professor Shlibovitz ein Schlockthropus, kurz Schlock genannt – das fehlende Bindeglied der Evolution zum Menschen, welches nach 35 Millionen Jahren aus einem Eisblock aufgetaut und erwacht ist. Während die Polizei den Affen verfolgt, sorgt Schlock in der Stadt für weiteren Terror, zeigt aber auch seine guten Seiten und verliebt sich in ein Mädchen.
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Das Mädchen heißt Hetti, ist heute Schlock-Frau aus Überzeugung und konzentriert sich nicht ohne Grund auf die ordnenden Lehren des Feng Shui. Und Schlock selbst? Der hört – was offenbar nur noch wenige Wanderer wissen – in Wirklichkeit auf den Pfornamen Pfolcki und muss seit jener denkwürdigen Stunde, als vor Urzeiten im Ried-Casino das Regiedebüt von John Landis lief, auf der Bananenschale durch den Freundeskreis rutschen. Da hilft auch kein Tesafilm. Übrigens: Landis drehte später noch Kultfilme wie„Blues Brothers“ und„American Werewolf“ sowie das berühmte„Thriller“-Video für Michael Jackson. Und unser guter Volker wird bestimmt bald durchdrehen, wenn wir hier jetzt nicht endlich zum Punkt kommen. Also tun wir unserem evolutionären Bindeglied den Gefallen, kommen wir – auch wenn vielleicht ein Ausrufezeichen daraus wird – endlich zu besagtem Punkt, ohne Umschweife, schnurstracks sozusagen oder besser noch: auf geradem Weg, unter bereitwilligem Verzicht auf jegliche Kilometerpauschalen. Machen wir's kurz: Unser aufgetautes Bananenmonster wird heute doch tatsächlich schon 35.000.049 Jahre alt. Und das ist beileibe kein Schwwwwachsinnnn! Sincere congratulations, Schlock!
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Samstag, 08. April 2006, 10:11 Uhr
Grenzen der Mediation
(大腹 = Oohara). In der vergangenen Woche konnten Yang und Yin noch im VG Wiesbaden unter Aufsicht des Ober-Tenno Joe-San erfolgreich sein, jetzt geht es augenscheinlich den Bach runter ... Frohe Ostern und dicke Eier, ihr Männer – nebst einem herzlichen Dankeschön für die vielfältige Anteilnahme an königlichem Alter resp. Gewicht.
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Donnerstag, 06. April 2006, 22:01 Uhr
48 Jahre O’ Hara
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Dass der geographische Mittelpunkt Deutschlands in Niederdorla (Thüringen) liegt, wissen nur wenige – weitaus bekannter ist da schon der Mittelpunkt der Herrenwanderer-Community ... und der hört ohne Zweifel auf den Namen O’ Hara. Sein Wort hat nicht nur im Freundeskreis Gewicht, es ist sogar Gesetz! Wenn O’ Hara ruft, dann richten sich (fast) alle danach und goutieren nicht nur seine Koch-, sondern auch seine Sangeskünste. Unvergessen sein Saumagen-Gelage samt Verdauungsspaziergang und kollektivem Eisschlecken im Juni des vergangenen Jahres, unerreicht seine 4.35 Minuten lange„Pudel“-Interpretation während der Leisel-Tour, unglaublich sein Format – nicht nur, wenn es um die Organisation der diesjährigen Wanderung ins Vroniland geht.
Unser Freund, der seit einiger Zeit durchaus gerne auch auf den Beinamen„König“ hört, hat sich aufgrund seines fortwährenden Engagements für die Truppe höchste Werte verdient. Dass er mit solch immenser Tatkraft zur Sache gehen kann, liegt freilich nicht nur an der ihm angeborenen Rastlosigkeit, sondern wohl in erster Linie an dem frohen Geist, der ihm innewohnt und ständig neue Ideen generiert. Nie hatte er mehr Raum dazu.
Wenn sich heute nun das Wiegenfest des großen O’ Hara zum 48. Mal jährt, ist es natürlich allen Wanderern ein Herzensbedürfnis, ihrem„König“ zu huldigen und gleichzeitig die besten Glückwünsche zu übermitteln. Schon jetzt können wir es kaum abwarten, gemeinsam mit ihm im Herbst Vronis Hügel zu erkunden; es könnte der definitive Höhepunkt aller bisherigen Touren werden! Happy birthday, dear friend!
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Dienstag, 04. April 2006, 06:10 Uhr
Wiedehopf der neue„Hop Sing“ von GM?
Dass im Osten die Sonne aufgeht, ist hinlänglich bekannt ... aber keiner aus dem Kreis der Herrenwanderer hat bislang sein Leben konsequent danach ausgerichtet. Jetzt aber wagt einer diesen Schritt, auch wenn er nicht viele Worte darüber verliert: Unser guter Wiedehopf packt die Koffer und will schon bald seinen Lebensmittelpunkt ins Reich der Mitte verlagern, von wo aus er auch Stippvisiten ins (dann) naheliegende Korea unternehmen wird. Zyniker vermuten, Wiedehopf wolle – nachdem schon sein Mund meist nur ein Schlitz ist – jetzt auch seinen Augen diese Symbolik angedeihen lassen ... doch das ist wie gesagt nur eine unverschämte Behauptung.
Weit mehr Nährwert hat da schon das Gerücht, er stünde kurz davor, zum neuen„Hop Sing“ von GM zu werden – kein Wunder, schließlich hat er sich unlängst erfolgreich als„Blähhuhn-Pionier“ betätigt. Jedenfalls werden wir uns darauf einstellen müssen, von unserem Freund in Zukunft noch (!) weniger als bisher zu hören, zumal zu befürchten ist, dass er künftig in„fremden Zungen reden“ wird (sofern er dies dann überhaupt noch tut). Die Vereinigten Zen-Jünger Chinas freuen sich unbestätigten Meldungen zufolge jedenfalls schon jetzt auf„ein starkes neues Mitglied, das alle Voraussetzungen mitbringt, um der weltweit grassierenden Geschwätzigkeit endgültig einen Riegel vorzuschieben.“
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Sonntag, 02. April 2006, 22:01 Uhr
48 Jahre Bushido
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Es ist nicht zweifelsfrei geklärt, wie Big Bushido zu seinem Namen kam. Fest steht nur: Er hat ihn beim Judo abgekriegt, auf Lebzeiten sozusagen ... die genauen Umstände jedoch bleiben weiterhin im Dunkeln. Während die Silbe„Big“ im Laufe der Jahre eher zu schmückendem, buchstäblich sinnentleertem Beiwerk verkümmert ist, steckt das Wort„Bushido“ nach wie vor voll praller Bedeutung. Es steht für den„Weg des Kriegers“ und damit für eine Lebensphilosophie der alten Samurai aus Japan, die sich hauptsächlich mit der absoluten Loyalität des Samurai bzw. Bushi gegenüber seinem Daimyoo (Fürst) beschäftigt – und mit der Bereitschaft für diesen und die Werte des Bushido sein Leben zu lassen.
Da ist es schön, dass unser guter Bushido nach wie vor unter uns weilt und deshalb am heutigen Montag auch herzliche Gratulationen zu seinem Geburtstag entgegennehmen kann. Wir sind stolz auf ihn: Seine Besonnenheit ist beispielhaft – und seine positive Lebenseinstellung unerschütterlich. Und auch wenn es mit der Mülltrennung noch etwas hapert, so kann er sich doch immer unserer Sympathie gewiss sein. Wahre Freunde sehen über manches hinweg. In diesem Sinne: Alles Gute für die nächsten 365 Tage!
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Samstag, 01. April 2006, 09:11 Uhr
April, April: O’ Hara sagt Vroni-Tour ab!
Alles hätten wir erwartet – nur das nicht: Der Organisator der diesjährigen Tour, die uns alle ins Vroniland führen sollte, hat die Wanderung heute aus heiterem Himmel abgesagt. Originalton O’ Hara:„Wandern ist mir zu anstrengend geworden ... ich fahre lieber Zafira.“ In Wirklichkeit aber scheint mehr dahinter zu stecken, als diese lockere Floskel vermuten lässt. Hinter vorgehaltener Hand verriet der„König“ dem Webmaster, dass er im September lieber mit dem General nach Mallorca fahren will. Angeblich hat der ihm ein Angebot gemacht, das er weder ablehnen kann ... noch will:„Es klingt einfach zu verlockend ... ich habe bereits die Speisekarte gesehen.“ Wie es jetzt weitergeht, ist derzeit unklar. Möglicherweise organisiert van Benderchem eine Tour rund um den Horlachgraben. Sobald sich die Pläne konkretisiert haben, werden alle umgehend informiert.
... was für ein Glück, dass diese Meldung am 1. April erschienen ist. Clevere Wanderer haben längst erkannt, dass es sich um eine dem Tag angemessene Nachricht handelte. Und auch O’ Hara hat bravourös mitgespielt. Dennoch muss natürlich niemand nervös werden: Vroni (und ihre Töchter) dürfen sich auch weiterhin auf unser Kommen freuen!
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Donnerstag, 30. März 2006, 12:44 Uhr
Von wegen Omega fett ...
Aus historisch bedingten Gründen hier eine aktuelle Meldung aus der„Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“:
Omega-3-Fettsäuren sind möglicherweise gar nicht so gesund. Eine Studie im„British Medical Journal“ führte Daten aus 89 Untersuchungen zusammen, die nach Zusammenhängen mit Todesraten, Herzinfarkt- oder Krebshäufigkeit gesucht hatten. Ergebnis: keines. Es bleibt also unklar, ob der Verzehr omega-3-reicher Fische gut, wirkungslos oder schlecht für die Gesundheit ist.
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