Mittwoch, 29. März 2006, 09:20 Uhr
Kaiser Franz:„Zensur – na klar!“
Am letzten Mittwoch vor dem Länderspiel gegen die USA: Moderator Johannes B. Kerner im Gespräch mit unser aller Lichtgestalt Franz Beckenbauer.
Kerner: Der DFB hat hier im Umfeld des Stadions versucht, missliebige Transparente zu unterbinden. Halten Sie das für ’ne gute Idee?
Beckenbauer: Halte ich schon, ja. Weil die stören. Sie werden aufgenommen. Diese Bilder gehen nicht nur in Deutschland um die Welt, sage ich, sondern sie gehen wirklich um die Welt.
Kerner: Aber es ist schon Zensur auch ...
Beckenbauer: Ja. Macht aber nix! Wir sind jetzt in einer besonderen Situation. Die Mannschaft ist heute gefordert – und endlich so ein bisschen Ruhe in die ganze Geschichte kommen zu lassen. Da ist alles, was stört, denke ich, sollte vermieden werden.
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Freitag, 24. März 2006, 15:20 Uhr
... and the Facharzt goes to ... van B.!!!
Soeben kam die für uns alle befreiende Nachricht: Das Huhn kann gebläht werden – van Benderchem hat die Facharztprüfung bestanden und fühlt sich um einige Tonnen leichter (wo er doch eigentlich gar nicht so viel auf den Spare Rips hat). Herzlichen Glückwunsch, alter Junge ... das war die letzte Prüfung dieser Art in Deinem Leben! Wann können wir kommen?
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Dienstag, 21. März 2006, 12:13 Uhr
�Docs at strike“
Nach langem Ringen im Anschluss an eine kleinere Gehirnwäsche durch ver.di und den„Marburger Bund“ hat unser Wanderfreund van B. seine bevorstehende Prüfung um zwei weitere erholsame Jahre verschoben:„Ich lass mich doch von den Klinikkollegen nicht als Streikbrecher hinstellen – nicht mit mir!"„So-li-dar-nosch“ skandierte er lautstark im Kreise mehrerer naturblonder Pflegekräfte aus dem benachbarten Osteuropa bei einer Veranstaltung auf dem heimischen Marktplatz. Ob indes der entgangene Mehrverdienst des Facharztgehaltes von der Streikkasse gezahlt werden wird, ist ungewiss. Entsprechende Forderungen van B.s wurden vom Gesundheits- und Pflegezentrum Rüsselsheim als„offensichtlich abwegig“ zurückgewiesen.
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Sonntag, 19. März 2006, 17:53 Uhr
�WuV“ Teil 2
Man hätte es sich denken können, dass die Frage zu schwer war. Außerdem hat Joe die Antwort verraten. Webbys Beitrag haben wir zur Kenntnis genommen – war nich’ so doll. Lieber Stephan, hier eine echte Chance ... mal was Leichtes: Wer ist der Mann auf dem Bild?
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Zutreffendes bitte ankreuzen:
[ ] Carl Lewis
[ ] Carl Roentgen
[ ] Carl Napp
[ ] Carl(os) Santana
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Samstag, 18. März 2006, 17:55 Uhr
�The Final Countdown“ for van B.
Nur noch sechs Mal schlafen, dann rückt unser Strahlemann van B. zur Facharztrüfung ein. Die Herrenwanderer unterstützen diesen„Final Countdown“ mit einem„WuV-Special“ („Wiederholung und Vertiefung“).
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Im ersten Teil („Diagnostics for Runaways“) geht es darum, aus dem obenstehenden Bild die Symptome von mindestens drei der 26 darin erkennbaren Krankheitsbilder zu bestimmen. Nur bei richtig eingetragener Antwort geht es morgen weiter. Die Lösungen werden der Landesärztekammer online zugeleitet und sind Teil der Prüfungsbewertung (25%).
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Freitag, 17. März 2006, 07:59 Uhr
�First in, first out“: O’ Hara von 480 auf 0!
Gestern saß ich ihm wieder einmal gegenüber (weil er mich – ganz nach der mallorquinischen Erfolgsmethode) zum Essen einladen wollte. Wir speisten Sushi und Soja im Asia Palace auf der Wiesbadener Taunusstraße ... und ich war stolz, sein Freund zu sein. Die Rede ist vom vielleicht effizientesten Richter Deutschlands ... sein Name ist Hara – O’ Hara! Er hat das Kunststück fertig gebracht, innerhalb von 15 Jahren die Zahl der von ihm zu bearbeitenden Fälle von satten 480 auf nahezu Null zu reduzieren. Mittlerweile arbeitet er nach dem Prinzip„first in, first out“ und lässt seine Kollegen damit vor Neid erblassen. Aufgrund seines von unbändigem Fleiß geprägten Einsatzes kann sich Richter Walther jedem Fall mit intensiver Aufmerksamkeit widmen (gestern beispielsweise war er vier Stunden bei Schießübungen im Schützenhaus am Schäferskopf Wiesbaden, um der Waffen-Mafia Deutschlands gekonnt das Handwerk zu legen).
Gegen die profunde Kenntnis unseres Richters in Bezug auf alle Lebenslagen kann mittlerweile kein Verbrecher mehr anstinken. Und experimentierfreudig ist er obendrein: Heute morgen will er erstmals ohne gesetzliche Grundlage, also rein nach dem gesunden Menschenverstand, urteilen. Es geht um die Frage, ob ein Türke, der ursprünglich mit seiner Frau und seinen drei Kindern in eine vom Sozialamt zugewiesene Wohnung einziehen wollte, auch weiterhin dort wohnen bleiben darf ... nachdem er sich kurz vor dem Einzug von Frau und Kindern getrennt hat und jetzt in den vielen Zimmern nur noch mit seiner neuen Freundin haust. Originalton O’ Hara:„Da erübrigt sich das Aktenstudium; der Fall ist schnell geklärt“ ...„first in, first out“! Schon schießen Spekulationen ins Kraut, dass unser beleibter Herrenwanderer das„480 auf 0-Prinzip“ auch in anderer Hinsicht anwenden könnte. Auch wenn es derzeit nicht danach aussieht ... zuzutrauen wäre es ihm!
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Montag, 13. März 2006, 09:46 Uhr
Die Prüfung des Röhrendoktors
Jahrelang gab er – wenn man ihn nach dem Termin für seine zweite Facharzt-Prüfung frug – mit schöner Beständigkeit dieselbe Antwort:„Wahrscheinlich im nächsten Jahr“. Doch aufgeschoben ist bekanntlich nicht aufgehoben, und deshalb wird es jetzt in wenigen Tagen tatsächlich ernst für unseren Röhrendoktor van Benderchem, der zur Zeit jeden Abend über den Strahlenbüchern brütet (wenngleich er dabei noch kein Huhn gebar, geschweige denn blähte). Um die Anteilnahme der Herrenwanderer-Community frühzeitig sicherzustellen, sei jetzt schon auf den Prüfungstermin verwiesen ... es ist Freitag, der 24. März 2006 (also in diesem Jahr!). Unserem Freund gegenüber werden Prof. Klose aus Marburg und ein gewisser Dr. Messer (!) sitzen, die leider beide für ihre bohrenden Fragen bekannt sind. Umso mehr drücken wir alle unserem Röhrendoktor die Daumen, nicht zuletzt auch, damit er uns – nach dem Prüfungsstress – dann endlich den lange beschworenen Braten in die promovierte Röhre schieben kann!
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Donnerstag, 09. März 2006, 12:58 Uhr
Thorsten Jeß dankt Herrenwanderern
Der Mann hat Filmgeschichte geschrieben: Thorsten Jeß, ein deutsches Nordlicht, war es nämlich, der Anfang der achtziger Jahre den vorzüglichen Dokumentarstreifen„Muskelspiele“ drehte, der in Herrenwandererkreisen bekanntlich Kultstatus genießt. Schon vor geraumer Zeit hat der Webmaster mit dem Regisseur Kontakt aufgenommen, um auf diesem Wege eine qualitativ hochwertige Kopie unseres Lieblingsfilms zu ergattern. Doch auch Jeß konnte nur noch mit einem vergammelten VHS-Band aufwarten, gab Webby jedoch den Tipp, es doch mal bei der Münchner Hochschule für Fernsehen und Film zu versuchen (da„Muskelspiele“ anno dunnemals dort die Abschlussarbeit des Herrn mit dem bejahenden Namen war). Die Aktion glückte – und deshalb hat der Webmaster jetzt (nach seinen Freunden) auch Thorsten Jeß mit einer DVD versorgt, die neben dem Originalfilm auch einen„Highlights“-Zusammenschnitt enthält. Jeß bedankte sich daraufhin mit einem netten Brief, der hier zum Download bereitsteht. Übrigens: Wann treffen wir uns zum nächsten„Muskelspiele“-Abend?
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Sonntag, 05. März 2006, 17:39 Uhr
�Ein Freund, ein guter Freund ...“
In Absprache mit dem Webmaster und der daraufhin erteilten„license to kidd“ erfolgt der nachstehende Literaturtipp an die Freunde der Homepage.
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Das in nur vier harten Arbeitstagen – und Nächten auf den Baleraren verfasste Handbuch vermittelt auf überzeugende Weise Grundkenntnisse für Erwerb, Aufbau, Pflege und Fortbestand von Freundschaften aller Art. In klar strukturierten Kapiteln werden Hinweise zur Evaluation von Kindergarten-, Schul-, Jugend-, Studien-, Geschäfts-, (Herren)Wander- und Flugreisefreundschaften gegeben. Ein Muss für alle Freunde und solche, die es werden wollen.
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Freitag, 03. März 2006, 10:28 Uhr
Mallorca – wie es wirklich wa(h)r ...
Ein Hintergrundbericht von John T. Webmaster
Ich bin froh, dass ich alles heil überlebt habe. Es waren vier Tage, die exzessiver nicht hätten sein können. Ich habe praktisch kein Auge zugetan inmitten dieser blondgelockten Leiber, die neben unter und über mir lagen (noch jetzt schmerzen die Lenden). Und irgendwo lag auch der General und gab seinen Gelüsten nach: Er las Akten!
Im Ernst, Jungs: Es waren vier entspannende Tage auf Mallorca. Der General besann sich auf seine besten Eigenschaften und tat alles, um mein Wohlbefinden sicherzustellen: Während ich noch morgens in der Dusche meinen Alabasterkörper einseifte, haute er schon seine Eier in die Pfanne und bereitete ein wahrhaft formidables Frühstück.
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Später fuhr er mich (GPS-gesteuert) durch die schöne Insellandschaft, kaufte Lebensmittel ein, kochte nachmittags Kaffee und war mir auch ein guter Beistand, als kiloschweres Eisen über meinem Körper schwebte (nur gehalten von zwei dürren Armen, die nicht nur vor Angst zitterten). Kurz: Der passivste aller Herrenwanderer überzeugte selbstlos durch seinen aktiven Einsatz zum Wohle des Webmasters. Kein Wunder, dass ich mich gut erholt habe, während der General zum Schluss doch leichte Ermüdungserscheinungen zeigte (zumal wir nach dem Rückflug erst gegen 1.30 Uhr in der Nacht zum Donnerstag unser Reisegepäck in Empfang nehmen konnten). Umso mehr bin ich ihm zu Dank verpflichtet – für die generöse Einladung und den hervorragenden Service, für tiefgründige Gespräche über Gott und die Welt, großartige Bewirtung und angenehme Gesellschaft.„Freundschaft“ – spätestens nach diesem Kurzurlaub weiß ich wieder, was dieses Wort bedeutet ...
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