Mittwoch, 15. Februar 2006, 23:01 Uhr
47 Jahre van Benderchem
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Wir wollen die Nachricht nicht unnötig aufblähen, aber es ist nun mal eine Tatsache, dass unser lieber van Benderchem heute sein 47. Wiegenfest feiert ... pardon: begeht. Denn Feierlichkeiten sind weder anberaumt noch bislang in Aussicht gestellt. Deshalb erreichen den umtriebigen Jubilar, der sich seit Wochen intensiv auf seine für den 24. März anberaumte Facharztprüfung vorbereitet, auf diesem virtuellen Weg die besten Wünsche der Truppe. Wir wissen, dass wir in van Benderchem einen ruhenden Pol in unserer Mitte haben. Da sich aber selbst die magnetischen Pole der Erde im Laufe der Zeit verschieben, geben wir die Hoffnung nicht auf, dass auch unser Röhrendoktor sich eines Tages zum Getränkehandel bewegen und anschließend bei einer Hühnerfarm vorbeifahren wird, um ... doch das ist ja eine hinlänglich bekannte Geschichte, über die wir am heutigen Tag gönnerhaft den Mantel des Schweigens (all rights reserved by Wiedehopf) breiten wollen. Deshalb an dieser Stelle nochmal aufrichtig und ohne Unterton: Happy birthday, alter Junge!
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Mittwoch, 15. Februar 2006, 07:27 Uhr
Jürgen lebt!
Vor zwei Tagen war es soweit:„The Thumb“ kam unters Messer ... aber das Messer konnte ihm grundsätzlich nichts anhaben. Wie auch – bei dem Körperbau? Dennoch gelang es den Ärzten, zwischen den vielen Muskeln die Gallenblase aufzutun und auszuräumen. Unser Jürgen hat alles gut überstanden, wie seine Mutter soeben dem Webmaster telefonisch zu Protokoll gab. Sie wird Grüße der Truppe überbringen und geht davon aus, dass ihr Sohn bereits am Freitag das Krankenhaus wieder verlassen kann. Sind das nicht gute Nachrichten?
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Dienstag, 14. Februar 2006, 07:51 Uhr
General lockt Webmaster nach Mallorca
Er ist nicht umsonst für seinen analystischen Verstand und seine strategischen Schachzüge bekannt: Der General weiß meist schon Monate im voraus, wo's lang geht. Jetzt steht er kurz davor, einen seiner brillantesten Pläne in die Tat umzusetzen, den er schon im vergangenen Jahr geschickt eingefädelt hat: Er will und wird den Webmaster nach Mallorca einladen, um so künftig eine wohlwollendere Berichterstattung über seine Person im Netz sicherzustellen.
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Obwohl sonst hehren Prinzipien verpflichtet, hat sich der Webmaster ob des lukrativen Angebots breitschlagen lassen und wird demzufolge von Sonntag, 26. Februar, bis zum Aschermittwoch, 1. März, mit dem General auf die Insel entfliehen. Ausschlaggebend für die Entscheidung des Webmasters war nicht etwa die Aussicht auf Sonne und Lotterleben am Strand, sondern einzig und allein die Überlegung, auf diese Weise dem närrischen Treiben in der Heimat ein Schnippchen zu schlagen und gleichzeitig ein wenig ausspannen zu können (sofern das bei Anwesenheit des Generals überhaupt möglich ist). O-Ton Webmaster:„Ich bin doch nicht blöd – Logis für lau ... und auch sonst wird sich der General bestimmt nicht lumpen lassen!“ Hinter vorgehaltener Hand kündigte er aber jetzt schon einen fundierten Insiderbericht über das„wahre Wesen des passivsten aller Herrenwanderer“ an. Man darf gespannt sein.
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Mittwoch, 08. Februar 2006, 11:29 Uhr
Züchtet der Don Riesen-Rammler?
Es soll Leute geben, die weiße Kaninchen aus dem Hut zaubern ... doch das ist gar nichts gegen die jüngste Großtat des Don: Er hat den größten Rammler auf dem Globus gezüchtet. Unser Beweisfoto lässt daran keinerlei Zweifel aufkommen ... ähh: das ist doch der Don, oder?
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Dienstag, 07. Februar 2006, 11:51 Uhr
O’ Hara kann über Muslime nicht lachen
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Mit gewichtigen Worten hat sich O’ Hara heute zur aktuellen Weltlage geäußert. Da der volle Wortlaut allen Wanderern als E-Mail vorliegt, hier die wichtigsten Passagen der königlichen Verlautbarungen:
„Das lustige Wortspiel mit der nicht anders zu erwartenden Reaktion des typischen, teilnahmslosen Deutschen ist bei Licht betrachtet eigentlich gar nicht (mehr) zum Lachen. Wenn anderenorts ohne jegliche Konsequenz zum Mord an Deutschen aufgerufen wird, sind wir schon weit gekommen. Für ein gedeihliches Miteinander der Kulturen auf dem Boden der BRD ist der Boden bestens bereitet. Den 20.000 Straftätern in Damaskus hätte nur ein geschickter Demagoge den Aufruf zum ,Heiligen Krieg‘ zukommen lassen müssen – ein Großteil wäre ohne Zögern und ohne Nachdenken losgezogen.
Die streitigen Cartoons, über die unsereins wohl eher schmunzeln kann (bei allem Respekt vor der Auffassung und den religiösen Gefühlen anderer), sind in Dänemark und Norwegen, nicht aber in Syrien, im Libanon bzw. in Afghanistan gezeigt worden. Es scheint mir, als hätte man dort dankend einen Aufhänger gebraucht, gesucht und gefunden. Gegen die völkerrechtswidrige Inhaftierung von Verdächtigen auf Guantamo durch unsere amerikanischen Freunde hat im Übrigen keiner dieser fanatischen Moslems eine auch nur annähernd vergleichbare Aktion gestartet.“
Der König würde die Thematik gerne bei einem der nächsten Herrenwanderer-Treffen ausführlich diskutieren. O-Ton O’ Hara: Entweder bei Feierlichkeiten anläßlich der zu erwartenden Genesung von Mr. Thumb samt post-operativem Härtetest der Gallenblase oder ggf. auch beim„Meister des Blend-Huhns“.
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Mittwoch, 01. Februar 2006, 17:27 Uhr
Bye Bye Blähhuhn!
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Aufmerksame Leser werden ihre Schlüsse gezogen haben, dem Rest sei es hiermit kundgetan: Der Grund für van Benderchems zögerliche Einladung liegt jetzt auf der Hand. Erst wenn das Roadkill Cookbook erschienen ist, können uns Otterburger und ähnliches serviert werden! Gut, dass dann Jürgens Gallenwege saniert sein werden, die fettreichen Wildtiere sollen nämlich schwer zu verdauen sein. Aber die Truppe hat ja ihre Leistungsfähigkeit schon mehrfach bewiesen ...
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Dienstag, 31. Januar 2006, 16:30 Uhr
Daumen drücken für den Daum!
So lustig die Überschrift klingt, so sachlich soll diese Meldung sein: Jürgen wird am Montag, 13. Februar, operiert. Dies zur Information für alle aktiven und passiven Herrenwanderer.
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Montag, 30. Januar 2006, 21:08 Uhr
Out of time: Auszeit für den Webmaster
(kdpa). Der von allen geschätzte Webmaster nimmt eine Auszeit. Vorrang gebührt der Erstellung von Briefpapier für den General, damit dieser alsbald in den Tower einladen kann. Favorit ist eine mutige DIN A 4-Konzeption, die am rechten Bildrand über die gesamte Blattlänge die im Nebel erscheinende Silhouette des Office-Towers in einem aufstrebenden Blau-Grau erkennen lässt. Aus dem 10. Stock winkt das Konterfei unseres„Top“-Juristen, daneben Datum und Aktenzeichen.„Damit krieg’ ich sie alle“ delektiert sich der General, und betont:„Beim Durchblättern der Akten wird dem Leser die Kanzlei geradezu aufgezwungen.“ In Kürze wird der Webmaster einen Prototyp präsentieren. Wir drücken die Daumen, dass der Kunde anbeißt. Probleme werden indes noch für die E-Variante vermutet; sollte überhaupt noch in Briefpapier investiert werden? Dazu in Bälde ein Report unseres Börsianers Thumb.
[ Senf dazu ]
Freitag, 20. Januar 2006, 12:17 Uhr
Ein Mann will nach oben
Wenn die Sprache auf das ehrgeizigste Mitglied der Herrenwanderer kommt, dann ist schnell klar, von wem da die Rede ist: vom General! Nicht, dass die anderen faul oder gar dem Mittagsschlaf verfallen wären ... aber gegen die stringente Umtriebigkeit des Generals hat keiner in unserer Truppe eine Chance, nicht einmal van Benderchem. Jetzt hat der Mann, dessen Wohnstatt sich im idyllischen Roßdorf-Gundernhausen befindet, den Umzug seiner Kanzlei beschlossen und damit neuerlich ein Zeichen seines aufstrebenden Wesens gesetzt, das zudem weithin sichtbar ist: Ab März residiert der General im 10. Stock des gigantischen Darmstädter Office-Towers!
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O-Ton General:„Von dort aus habe ich endlich den vollen Überblick. Außerdem wird mich die Höhenluft beim Arrrrbeiten weiter beflügeln.“ Der Webmaster spricht im Namen aller Wanderer Glückwünsche zu diesem scheinbar unaufhaltsamen Aufstieg aus, ruft aber auch – durchaus wohlwollend – einen alten Merksatz ins Gedächtnis:„The higher they climb, the deeper they fall“. So, wie wir alle unseren General kennen, hat der sich aber sicher schon vorsorglich einen vollelektronisch öffnenden Fallschirm mit GPS geordert. Nur für den (unwahrscheinlichen) Fall der Fälle ...
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Mittwoch, 18. Januar 2006, 16:20 Uhr
�Ich will nicht sterben; ich will leben!“
Es war ein dramatischer Appell an Ärzte und Wissenschaftler: In Mexiko City hat ein über 500 Kilogramm schwerer Mann im Fernsehen um Hilfe im Kampf gegen seine krankhafte Fettsucht gebeten. Seit etwa 20 Jahren leide er daran, gab der 40-jährige Manuel Uribe zu Protokoll. Bis zu seinem 22. Lebensjahr habe er in den USA gelebt und dort ein völlig normales Gewicht gehabt. Seitdem aber nehme er unaufhaltsam zu.
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Schon lange habe er sein Haus in San Nicolas de la Garza nicht mehr verlassen. Inzwischen könne er nicht mehr laufen und müsse von seiner Mutter versorgt werden. Alle Diäten hätten nichts genützt. Die zahlreichen Mediziner, die er in den vergangenen Jahren konsultiert habe, hätten die Ursache seiner Adipositas nicht finden können.„Ich will nicht sterben; ich will leben. Doch dafür brauche ich Hilfe, und deshalb wende ich mich heute an die wissenschaftliche Gemeinde“. Vielleicht können die erfahrenen Mediziner aus dem Kreis der Herrenwanderer hier tätig werden.
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