Montag, 24. November 2008, 16:11 Uhr

Gerechtigkeit - Was ist das?

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Unlängst gab ein landgerichtliches Urteil über einen "fesselnden Amtsrichter" Anlaß zu Diskussionen. Nun muß sich erneut eine richterliche Entscheidung der Bewertung der Herrenwanderer in Bezug auf die Gerechtigkeit stellen: Der ehemalige Terrorist Christian Klar soll nach 26 Jahren Haft entlassen werden.

Zur Vorgeschichte:

Nach jahrelanger Fahndung wird der RAF-Terrorist Christian Klar im November 1982 verhaftet. Im April 1985 verhängt das Oberlandesgericht Stuttgart lebenslange Haft wegen neunfachen Mords und elffachen Mordversuchs. 1992 wird er wegen eines Banküberfalls erneut zu Lebenslang verurteilt.

(§ 211 Abs. 1 StGB lautet:
Der Mörder wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe bestraft.)

Weil Klar allerdings seine Taten bis heute nicht bereut und sich nicht davon distanziert, auch seine Hilfe bei der Aufklärung der Morde der Terroristen verweigert, gibt es massive Kritik an der Entscheidung der Richter. Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann sprach von einer unverständlichen Missachtung des Rechtsempfindens.
(www.spiegel.de/politik/deutschland/)

Sicherlich hat man aus dem Bereich der hessischen Ministerien, aus dem unlängst so profund der Wortlaut des StGB zitiert wurde, ja eine Erklärung. In Stuttgart jedenfalls scheinen die Uhren irgendwie anders zu gehen.

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Sonntag, 23. November 2008, 09:07 Uhr

What A Difference A Day Makes...

Ob Darmstadt, Dallas oder Dubai, nicht alle Herrenwanderer blasen (taschen)philosophisch Trübsal. Die nach abgeschlossener Evaluation des ehem. Generals der Geriatrie Verbliebenen (R. Orbison: "Only the lonely") finden auch in der sich abzeichnenden Rezension (A. Merkel: "2009 wird ein hartes Jahr") noch Wege zum Ruhm.
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Der Pfeil deutet nur vage an, wer von uns sich manchmal wo aufhält und wahr macht, was die restlichen neun nicht mehr zu hoffen wagen: "We can do it!". Wenn sich die Lage in Hessen nicht stabilisiert, müssen die künftigen Herrenwanderungen in der Diaspora - wo immer das ist - durchgeführt werden.

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Donnerstag, 20. November 2008, 21:32 Uhr

Dubai verspricht die Party des Jahrzehnts

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Während einer der Herrenwanderer - getragen von den schwankenden Planken der Politik - bestrebt ist, in die inneren Zirkel staatlicher Macht vorzustoßen, reüssiert ein anderer auf dem Gebiet der Kapitalanlagen: Dubai verspricht die Party des Jahrzehnts. Mit maßlosem Pomp wird auf der ersten künstlichen Insel das Prunkhotel "Atlantis The Palm" eröffnet.

Ein dritter ist nach wie vor trotz "friendly fire" um den Erhalt der Ordnung des Gemeinwesens und der (wahren) Gerechtigkeit bemüht, ein vierter sorgt sich derweil - zumeist schweigend - um die Entwicklung schadstoffreier Automobile, bisweilen unterstützt (mit Tesafilm etc.) durch einen fünften.

Gleich drei bemühen sich um die Aufrechterhaltung der Volksgesundheit; bei einem davon wirkt dies bisweilen an- und erregend, bei den beiden anderen (wenn auch aus unterschiedlichen Gründen) allerdings etwas einschläfernd.

Der letzte schließlich versteht sich darauf, dies alles bestmöglich "zu verkaufen".

Die Herrenwanderer, ein dynamischer Haufen, der mit jedem Jahrgang wertvoller wird. Ob sich dessen allerdings alle bewußt sínd, bleibt offen ...

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Mittwoch, 19. November 2008, 13:23 Uhr

Bei Opel bald alles im grünen Bereich?

Überraschende Wendung in der Opel-Krise: Der Solarworld-Konzern, angeführt vom schillernden Unternehmer Frank Asbeck, will die deutschen Werke übernehmen und zu einem grünen Konzern machen. Der Autobauer reagiert völlig überrascht.

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Opels Retter?:„Sonnenkönig“ Asbeck

Solarworld kündigte am Mittag an, dem US-Mutterkonzern General Motors die Übernahme der vier deutschen Opel-Standorte sowie des Entwicklungszentrums in Rüsselsheim anbieten zu wollen. Die bisher ausschließlich in der Solartechnologie aktive Firma wolle Opel dann„zum ersten grünen europäischen Autokonzern weiterentwickeln“ bestätigte das Bonner Unternehmen. Die Meldung sei "definitiv kein Scherz".

Ziel sei, neben der Weiterentwicklung bestehender Baureihen eine neue Fahrzeuggeneration mit energieeffizienten und emissionsarmen Antrieben zu produzieren. Mit dem Umbau der Produktpalette würde Opel künftig insbesondere Elektro- und Hybridfahrzeuge anbieten.

Die Herrenwanderer fordern ihren leibeigenen Opel-Spion„ww“ ultimativ auf, zeitnah zu diesem Angebot Stellung zu nehmen und alle Freunde mit den neuesten Neuigkeiten und Kommentaren vom Werksgelände zu versorgen. Und zwar AUSFÜHRLICH!

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Montag, 17. November 2008, 14:03 Uhr

Who is who?

Auf diesem schönen Foto aus dem Jahr 1985 sind drei Herrenwanderer versteckt. Wer sie findet oder sachdienliche Hinweise zum Auffinden der Personen gibt, wird mit Weizenbier nicht unter 0,5 Liter belohnt!
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Samstag, 15. November 2008, 11:00 Uhr

Richter - Risiken und Privilegien

Nachdem der Rechtsstaat sich anschickt, unserem Freund Joe, dem unglaublichen Hulk in eigener Sache, Gerechtigkeit widerfahren zu lassen und sogar schon die Kontonummer erbeten hat, um die Finanzierung künftiger Fernreisen (Hamburg o.ä.) zu ermöglichen, zeigen sich schon wieder Wolken am Horizont. Ein Berufskollege aus Baden-Württemberg hatte - zur effizienten Arbeitsplatzgestaltung - Entscheidungen "ohne Anhören der Person" getroffen. Ein bisschen Schwund (7 Fälle) war wohl auch dabei. Weitere Recherchen haben ergeben, dass der Richter dies gemacht hat, um seine privaten Zeitfenster zu erweitern und Nebentätigkeiten (Vorträge im Betreuungsrecht) auszuüben. Jetzt heißt es folgerichtig: Einrücken in den Vollzug.
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Unser Freund Joe - gleichfalls mit Betreuungssachen betraut und ein Meister der Arrrbeitsefffffizienz, muss ggf. seine Praxis, die Betroffenen (wer, wie, wo, was?) ins Gericht kommen zu lassen und damit seinen eigenen Tagesablauf neu überdenken, oder?

Der andere Richter im Bunde ist fein raus - Er kann wohl machen was er will und nachhaltig nebentätig sein (hä, hä). In der gleichen Ausgabe der heutigen BILD-Zeitung fand sich für ihn die wie immer probate Lösung: Haftverschonung at its best.
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Donnerstag, 13. November 2008, 08:12 Uhr

Philosophisches Quartett tagte erstmals ...

Im Rahmen der Neuauflage des Programms„Evaluierung des Freundeskreises" hat sich eine Kerntruppe der Herrenwanderer gestern abend in„Königs Kneipe“ bei köstlichen Spezialitäten aus dem Wok zu einem Gedankenaustausch auf hohem Niveau getroffen. Joe, O’Hara, Bushido und Titte diskutierten über Gott und die Welt, über Kant, Cunts und hinterlistige Rechtspflegerinnen, die eingeklagte Zahlungen verweigern.

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Ferner ging es um die konsequente Ausschöpfung von Jahresbudgets, unmögliche Reisen nach Hamburg (inkl. Verzicht auf Fachvorträge), um lukrative Nebenbeschäftigungen in Montenegro und um eine„geile Zeit in Kalifornien“ (über die Joe in blumigen Worten und sehr bilderreich berichtete). Höhepunkt des Abends war der Ausdruck des funktionierenden limbischen Systems unseres Freundes Jörg, der im Verlauf des Abends zeitweise zum„Hulk“ mutierte und„alle platt machen“ wollte (woraufhin die zurückschreckende Titte einen Stuhl im Gebälk krachen ließ). Gegen 23.15 Uhr war das erste Treffen des neu gegründeten„Philosophischen Quartetts“ plötzlich zu Ende („sudden death“), nachdem der weise Urologe, dessen gezielte Kommentare („die alte F...“) Joe zu emotionalen Wallungen trieben, mit Nachdruck (und nach erfolgreicher Blasenentleerung) zum Aufbruch drängte. Schon jetzt darf darüber philosophiert werden, ob die Runde im nächsten Jahr fortgesetzt werden soll.

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Dienstag, 11. November 2008, 13:11 Uhr

Steinmeier wiegelt ab ...

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Montag, 10. November 2008, 17:45 Uhr

Helden müssen heute heulen

Von„the one and only“ Joe Weider Wippich

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Die Politik mag für einige Auserwählte verständnisvollerweise spannend bis hin zum allein beherrschenden Thema sein; allein, die breite Masse erfreut sich an Spannendem anderer Art, ebenso wie der Kolumnist dieses Beitrages nach dem Motto: "... zufrieden jauchzet Groß und Klein, hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein ...".

Und so ist denn Daniel Craig alias James Bond sicherlich eher eine aktuelle Wunsch-Identifikationsfigur, als "who-the-fuck-is-" Thorsten Schäfer-Gimpel, sorry: Schäfer-Gümbel (als Mann ein Doppelname, Sachen gibt's).

Na, wie auch immer. Zur Vorbereitung des philosophischen Abends sei den erlauchten Teilnehmern dieser Runde jedenfalls wärmstens der folgende, auf spiegel.de weiter unten stehende Artikel empfohlen: Helden müssen heute heulen.

Ich bekenne freimütig, daß ich mich in so einigen Passagen wiedererkannt habe, und noch heute gerne nachts meine Robe gegen die Rüstung der beschriebenen Rächer eintauschen würde.

Wer nun glaubt, dies "müde belächeln" zu müssen, sollte zuvor mal einen Blick in SEIN Innerstes werfen ...!!!

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Montag, 10. November 2008, 10:58 Uhr

Marionetten-Theater

Von unserem Korrespondenten aus Montenegro

Wer ist denn das? Deus ex machina? Kanonenfutter? Strippenzieherin Andrea Yps. hat einen der ihr Hörigen nach vorne geschoben. Immerhin darf sie bei diesem Kandidaten Partei- und Fraktionsvorsitz behalten. Schon eigentümlich. Aber es geht ja auch um die Versorgung im Alter...
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Aber, Kameraden, Freunde und Förderer: Vorsicht ist geboten. Allein wegen des Unvermögens der Anderen ist die Zukunft Hessens noch nicht gerettet. Dank an die Aufrechten in der SPD (nach anderer Ansicht: "hinterlistige Schweine"). Mein Arbeitsplatz im Ministerbüro ist (erstmal) gerettet. Und es steht jede Menge Arrrrbeit an.

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