Mittwoch, 20. Oktober 2010, 08:19 Uhr

Wulffs Weckruf

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Montag, 18. Oktober 2010, 03:18 Uhr

�Der Ball war rund“

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"Die Welt braucht keine Anti-Korruptions-Organisation. Da hat der Blatter-Sepp, der amtierende Weltfußballverbands-Sonnenkönig, völlig recht", unterstützt Alt-Reichs- und Bundestrainer Sepp H. die verzweifelten Bemühungen des beliebten Schweizers um seine und der FIFA Integrität. Im Ringen um die Ausrichtung der Fußball-WM 2018 haben laut "Sunday Times" zwei Funktionäre ihre Stimmen zum Verkauf angeboten. Der Fall scheint dreist, aber nicht ungewöhnlich - denn das Vergabeverfahren bietet viele Gelegenheiten für Mauscheleien. Wir erinnern uns, dass die TITANIC die WM 2006 nach Deutschland geholt hatte, indem mit einem nächtlichen Spass-Telefax der Neuseeländer Charles Dempsey zur Stimmenthaltung gebracht und damit ein 12:11 für Deutschland gegen Südafrika bewirkt wurde. Diesmal haben sich Reporter der "Sunday Times" als Lobbyisten für das Bewerberland USA ausgegeben und einen nigerianischen Funktionär sowie einen ranghohen Mitarbeiters des Fußballverbandes Ozeaniens (incl. Video-Aufnahme) in die Falle laufen lassen. Echt unsportlich, oder?

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Sonntag, 10. Oktober 2010, 13:16 Uhr

Sehen Sie diese Stadt. Das ist Walter!

Manchmal öffnet ein Name (Doppel-D) Türen. Ohne das man(n) was dafür kann. Auch heute kennt jedes Kind in Sarajevo diese Geschichte aus dem Jahre 1944 über den Gemeinschaftsgeist der Bevölkerung, die während der Belagerung der Stadt durch die Serben von 1992-1995 wieder auflebte: Valter, Partisanenführer und Chef des Widerstandes gegen die Deutschen, blieb trotz jahrelanger Suche unentdeckt. In dem Film "Valter Brani Sarajevo" ("Walter defends Sarajevo"), Yugoslavia 1972, erklärt ein deutscher Offizier einem fragenden Gestapo-Schergen, "wer und wo" Walter ist. Prädikat: Wertvoll! (FSK 12).

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Samstag, 09. Oktober 2010, 05:20 Uhr

Big Good News

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Bauch macht potent. Eine neue Studie belegt, dass dicke Männer im Bett länger durchhalten als ihre schlanken Geschlechtsgenossen. Der Grund: Ihr Hormonhaushalt ist ausgeglichener. "Dazu wird es aus dem k’öniglichen Palast keine Stellungnahme geben. Das Schlafgemach ist und bleibt `rex forum internum’." Gleichwohl diskutieren gut unterrichtete Kreise den Wahrheitsgehalt dieser BILD-Meldung. "Ähnlich schmutzig, wie das Ungarn-Thema, aber deutlich weniger umweltgefährdend", äußerte sich ablenkend der Niveaubeauftragte der Herrenwanderer, der namentlich nicht genannt werden möchte. Eher relativiered der Geheime Rat: "Höchstens bei einem Drittel der Übergewichtigen trifft dies zu. Das 2. Drittel nimmt wegen des Bauchumfangs die unterhalb der Gürtellinie liegenden Körperpartien nicht mehr war und das letzte Drittel lebt ohnehin nur noch aus der Erinnerung."

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Freitag, 08. Oktober 2010, 17:39 Uhr

Es lebe der Fortschritt!

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Plötzlich donnerte die Giftwelle über die Häuser hinweg: Beim größten Chemieunfall in Ungarns Geschichte sind ganze Dörfer mit ätzendem Rotschlamm überschwemmt worden. Fünf Tote, Dutzende Verletzte - die Natur dürfte sich von dem Desaster nicht mehr erholen, der giftige Industrieschlamm hat mittlerweile die Donau erreicht. Die Bevölkerung war jedoch zu keinem Zeitpunkt gefährdet und eigentlich war auch alles sicher. Keiner konnte ahnen, dass so etwas passieren könnte ...

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Donnerstag, 07. Oktober 2010, 10:36 Uhr

Wenn der Leguan ins Schwitzen kommt ...

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Der Mensch hat sich die Erde untertan gemacht – und die Untertanen leiden immer mehr darunter. Zwar erwärmt sich die Erde am Nordpol am stärksten - doch die Auswirkungen des Klimawandels auf das Leben treffen ein anderes Ökosystem am meisten: die Tropen. Temperaturdaten der letzten 50 Jahre verraten, dass den dort lebenden Tieren weitaus größere Gefahren drohen als bisher gedacht.

Bei der Erderwärmung denken viele zuerst an Eisbären ohne Eis und Pinguine, die statt durch den Schnee über Sand stapfen. Tatsächlich bedroht der Klimawandel jedoch die Ökosysteme in den Tropen mehr als die in den kühleren Zonen - obwohl die Temperaturen in Äquatornähe weniger steigen. Vor allem das Leben der Insekten, Reptilien und Amphibien werde sich dadurch grundlegend verändern, berichten Forscher der University of Wyoming. Über die Nahrungsketten würde sich das sogar auf das gesamte tropische Ökosystem auswirken.

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Mittwoch, 06. Oktober 2010, 06:51 Uhr

Endlich: Loriots Kapriolen auf dem iPhone!


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Montag, 04. Oktober 2010, 18:56 Uhr

Doppel D

UrlaubsbeRICHTERstattung von König D.
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Wenn einer eine Reise tut... Mal wieder ein richtiges, unstreitiges Herren-Thema, dachte sich der Reise-Richter, als er - natürlich auf Staatskosten - erneut nach Sarajevo aufbrach. Sitzplatz 19 D. Neben mir: Doppel D - Blond & Black auf den Sitzen E & F. Die beiden "Schönheiten" (s. Bild) waren eigens aus Zagreb zur Busenparty nach Frankfurt am Main (Bild berichtete) eingeflogen worden. Dezent gekleidet (rosa Leggings, rosa Busen und rosa i.Ü.) fielen sie sogleich ins königliche Auge. Warum nur bin ich kein Musiker geworden. Es war dann doch ein angenehmer Flug...

Am Abend dann Empfang in der Deutschen Botschaft ("Tag der Einheit" m. Hymnen und Häppchen, 300 Gäste), gesponsert von der BMW (?!)-Vertretung Sarajevo. Westerwelle (Dienstwagen: 750i) wurde lobend erwähnt (vom Botschafter). Small Talk Topics: Investitionsförderung und Behördenwillkür, Stuttgart 21 (etwas, was die Bosnier nicht nachvollziehen können ("Wir wären froh, wenn wir überhaupt ’ne Bahn hätten"); Bundeswehr in Bosnien (Auftrag: "Show of force" mit 150 Mann) und eher ernüchternde Gespräche mit einem Generalmajor über Afghanistan und den progredienten Traumatisierungsgrad der Truppe. Ein Bläser-Quintett der Bundeswehr substituierte das Doppel-D-Duo. Their smell of perfume still filled the air...

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Freitag, 01. Oktober 2010, 13:09 Uhr

Marietta Gnadenlos


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Donnerstag, 30. September 2010, 14:58 Uhr

Demokratie in Deutschland anno 2010

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Die Proteste am Baugelände des Milliardenprojekts„Stuttgart 21“ eskalieren – nun räumt die Polizei mit Gewalt. Im Schlossgarten hatten sich Tausende Demonstranten versammelt, etliche blockierten die Zufahrten. Die Einsatzkräfte rückten mit einem Großaufgebot und Wasserwerfern an. Wir tun wirklich alles, damit es nach Mutti Merkels Willen geht ... und Mutti tut alles, damit die Interessen der Wirtschaft bedient werden. Wie schreibt Richard David Precht so treffend?: Unsere Volkswirtschaft wächst immer weiter und spekuliert auf fortwährendes Wachstum. Der Ausverkauf der Moral wird beschleunigt, und dennoch fühlt sich die Bevölkerung, viele Umfragen bestätigen dies, seit Ende der sechziger Jahre nicht mehr glücklicher. Wir verbrauchen immer mehr Ressourcen, plündern die Umwelt und unterspülen die Fundamente der Moral, und am Ende sind wir nicht zufriedener als vorher. Eine neue Idee von Wachstum zu entwickeln wäre die wichtigste Aufgabe unserer Wirtschaftspolitik. Aber dies wird nicht diskutiert. Viel lieber lässt Mutti zum Wasserwerfer greifen.
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